Wie wir Kinder körperlich und geistig fördern können



Kampfsport ist eine uralte Methode, um Körper und Geist zu trainieren. Kampfsportler streben nach Harmonie, lernen aber auch effektive Selbstverteidigungstechniken.

 

Kampfsport für Kinder ist daher keine Förderung der Aggression, sondern ganz im Gegenteil: Hier wird der Abbau von Aggression gefördert. Das Kampfkunstkollegium

hat vor über zehn Jahren das Samurai-Kids-Kampfkunstprogramm entwickelt, in dem Kampfsport speziell auf Kinder abgestimmt altersgerecht trainiert wird.

 

 

Die Erfahrung zeigt:

Kinder, die Kampfsport betreiben, haben dadurch auch in vielen anderen Lebensbereichen Vorteile.

 

 

Fitness ist ein entscheidendes Element für alle Kampfkunstklassen, besonders dort, wo Kinder involviert sind. Aufwärmübungen mit Hampelmännern, Liegestützen

und Dehnübungen sind üblich, und die Bewegungen der Kampfkunst selbst fordern Muskeln und das Herz-Kreislauf-System heraus. Kampfsportler sind dafür bekannt, dass sie geschmeidig, flexibel und körperlich fit sind.

Bei Kindern ist dies nicht anders. Für das gesamte spätere Leben wird der Bewegungsapparat, die Konzentrationsfähigkeit sowie die motorische Kompetenz entwickelt und gefördert.

 

Die Fähigkeit, sich gegen einen Angreifer zu verteidigen, ist ein ermutigendes Gefühl.

Die meisten Kampfkünste verwenden Selbstverteidigung als Eckpfeiler des gesamten Programms. Die genauen Methoden variieren von Disziplin zu Disziplin.

Sicher ist, dass Kinder, die regelmäßig üben, sich auf verschiedene Arten zu verteidigen wissen – nicht nur rein körperlich.

Kampfkunst hilft Kindern, sich mental zu fokussieren, trainiert die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und diese bis zum Ende zu durchschauen und mit größerer Wahrscheinlichkeit diszipliniert zu lösen.

Die Disziplin, die im Dojo in Bezug auf Uniformen, Bräuche und Techniken gelehrt wird, überträgt sich oft auf andere Lebensbereiche, einschließlich der Schul- und Haushaltsarbeit.

 

 

Bei der Kampfkunst dreht sich alles um Respekt.

 

Schläge, Tritte und Abwehrtechniken sind nur zweitrangig gegenüber dem Respekt, der in jedem Moment im Dojo gelehrt wird. Kinder lernen sich vor den Lehrern, die vor ihnen stehen, und vor ihren Partnern zu verbeugen.

Sie lernen auch, andere Schüler so zu behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten. Qualitative Kampfkunstlehrer setzen sich regelmäßig für das Thema Respekt ein und weisen die Schüler an, bei jeder Gelegenheit Respekt gegenüber sich selbst, den eigenen Eltern, anderen Erwachsenen, den Lehrer und auch Gleichaltrigen zu üben.

Ein Kind, das eine Kampfkunst trainiert, ist im Allgemeinen ein Kind, das selbstbewusst ist. Zudem geben das Gürtel-Ranking-System und das Trainingskartensystem

einem Kind messbare Ziele, die es verfolgen kann, welche auch realistisch erreichbar sind. Das Gefühl, eine herausragende Leistung erbracht zu haben, wenn ein Kind eine neue Technik durch eigene Beharrlichkeit und persönliches Training beherrscht oder wenn es einen neuen Gürtel erkämpft hat, verlässt es nicht mehr und macht es selbstbewusst – auch für Lebenssituationen außerhalb de Kampfkunstschule.

Es bleiben positive Erfahrungen, etwas Schaffen und Erreichen zu können und für einen Einsatz entsprechend belohnt zu werden

 

Vorschulalter 4 - 6 Jahre

Kids 6-8 Jahre

Schüler 9-12 Jahre



Was ist das Samurai-Kids-Kampfkunstprogramm?

Was sind die wichtigsten Merkmale?

 

Beim Samurai-Kids-Kampfkunstprogramm handelt es sich um ein in Deutschland völlig neues und innovatives Unterrichtskonzept in der Kampfkunstbranche, welches über mehrere Jahre gemeinsam mit Pädagogen, Wissenschaftlern und Sicherheitsexperten entwickelt worden ist.

Bei der Entwicklung und pädagogischen Konzeption hat man sich von der üblichen, bisher bekannten Vermittlung von Kampfkunst an Kinder verabschiedet. Innerhalb der vergangenen zwölf Jahre haben mehr als 20.000 Kinder im Alter von vier bis dreizehn Jahren eine Kampfkunst nach dem Samurai-Kids-Kampfkunstprogramm erlernt.

Diese wurden in Kampfkunstschulen geschult, die das inzwischen mehrfach ausgezeichnete Programm anwenden und dem Kampfkunstkollegium angeschlossen sind. Zudem wird das Samurai-Kids-Programm von der World Kickboxing & Karate Union (WKU), einer  der größten Fachverbände für moderne Martial Arts weltweit, empfohlen.

 

- Es handelt sich um ein speziell auf Kinder und Jugendliche abgestimmtes Training.

 

- Der Unterricht erfolgt nach einer positiven, motivierenden Unterrichtsmethode.

 

- Wichtig ist der altersgerechte Unterricht in Stufen.

 

- Es handelt sich um Unterrichts- und Lehrmethoden, die nach neuesten neurowissenschaftlichen und pädagogischen Erkenntnissen stattfinden.

 

- Das Samurai-Kids-Kampfkunstprogramm wird lediglich durch ausgebildete und zertifizierte Kampfkunstlehrer angeboten, die zuvor eine intensive Schulung durch

  das Kampfkunstkollegium erfolgreich absolviert haben.

 

- Der Unterricht ist in vier Themenbereiche unterteilt: körperliche Fitness (Gesundheit), Sicherheit, Konzentration und Koordination.

 

- Kritik wird vermieden, stattdessen wird gelobt und motiviert. Begriffe wie „schlecht“, „falsch“ oder „so nicht“ werden nicht genutzt.

 

- Zusätzlich zu den Gürtelgraden gibt es ein weiteres Motivationssystem, damit Lernfortschritte erfasst und erkannt werden.

 

- Kampfkunst nach dem Samurai-Kids-Programm bedeutet zeitgleich eine „Lebensschule plus Wertevermittlung“.


Was ist der Unterschied zwischen der Kampfkunst für Erwachsene und für Kinder?

 

In der Kampfkunst-Szene ist es oft geläufig, dass Erwachsene gemeinsam mit Kindern trainieren. Doch dies ist für beide Parteien kontraproduktiv – Erwachsene

müssen Rücksicht auf Kinder nehmen und kommen mit ihrem eigenen Lernfortschritt kaum voran. Kinder sind besonders auf den sportlichen Bereich bezogen,

motorisch nicht so weit entwickelt wie Erwachsene und die geistige Reife differiert zwangsläufig von denen, die Erwachsene besitzen.

Sie werden so nicht fair bewertet und stehen – real oder gefühlt – unter Druck, Erwachsenen gleich zu sein, was sich demotivierend auf Kinder auswirken kann.

 

Außerdem ist schon längst aus der Gehirnforschung bekannt, dass Kinder erst im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren die Flexibilität, Beweglichkeit und Gewandtheit von Erwachsenen erreichen.

 

Der Maßstab ist völlig anders. Und daher müssen Kinder und Erwachsene in der Kampfkunst, wie auch in der Schule, altersgerecht getrennt unterrichtet werden.

Kindern sollte Kampfkunst mit ihren ganz eigenen Anforderungen und praxisnah zu ihrem Lebensumfeld vermittelt werden.

Erfahrungsgemäß ab dem 16. Lebensjahr können Jugendliche am Unterricht von Erwachsenen hinsichtlich Leistungsgerechtigkeit, Motivation und Selbsterfahrung folgenlos

teilnehmen.


Wie Kinder von Kampfkunsttraining profitieren

 

Kinder, die am Samurai-Kids-Programm teilnehmen, profitieren in vielerlei Hinsicht:

 

- Ihr Fitnesszustand steigt und der Gesundheitsstatus sowie die Körperspannung verbessern sich nachhaltig.

 

- Der Umgang mit und das Verhalten von Kindern in Gefahrensituationen verändert sich positiv.

 

- Kinder gewinnen an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

 

- Die Konzentrationsfähigkeit von Kindern steigt.

 

- Das Verantwortungsbewusstsein von Kindern nimmt zu.

 

- Kinder entwickeln mehr Disziplin und (Selbst-)Vertrauen.

 

- Kampfkunst unterstützt das Bewegungsbedürfnis von Kindern.

 

- Kinder können Aggressionen abbauen.

 

- Kinder lernen Regeln zu akzeptieren und erfahren einen solidarischen Umgang.


Die verschiedenen Unterrichtseinheiten im Samurai-Kids--Programm im Überblick

 

a. Fitness und Gesundheit

 

Diese Unterrichtseinheit fördert die Gesundheit und Vitalität und ist so eine gute Basis auch für andere Sportarten, auch solche außerhalb der Kampfkunst. Kinder erlangen hier mehr Selbstbewusstsein durch größere Fitness, entwickeln sich physisch und motorisch weiter. Die Lerneffekte, die hier erzielt werden sind: Schulung der Motorik, größere Beweglichkeit, mehr Sprungkraft sowie der Abbau von Handicaps.

 

b. Sicherheit und Selbstverteidigung / Wertevermittlung

 

In dieser Lerneinheit werden Sicherheit, Stärke und Selbstbewusstsein sowie der souveräne Umgang mit Gefahrensituationen vermittelt. Die Lerneffekte, die aus dieser Einheit gewonnen werden, sind: das Erkennen und Vermeiden von Gefahren und die Abwehr von körperlichen Angriffen anderer. Das Kampfkunstkollegium arbeitet mit der Polizei im Rahmen der Prävention, Schutz und Verständigung bei Jugendlichen und Kindern zusammen.

 

c. Konzentration, Stärke und Fokussierung

 

Hierbei lernen die Kinder ihre eigenen Stärken kennen und bauen diese aus. In dieser Unterrichtseinheit geht es darum, das Selbstwertgefühl zu steigern und das Bewusstsein über die Einsatzmöglichkeiten der eigenen Stärken zu erhöhen. Außerdem wird das Durchhaltevermögen gefördert. Die Lerneffekte daraus sind: saubere und präzise sowie schnelle Ausführung von Bewegungen, die Konzentrationsförderung auf sowie das strategische und taktische Verhalten im Wettkampf. Zu guter Letzt lernen die Kinder sich auf andere Menschen einzustellen, verbessern so indirekt auch ihre soziale Kompetenz. Auch lernen sie, sich auf ein bestimmtes Ziel hin oder auf die Bewältigung einer Herausforderung zu fokussieren.

 

d. Koordination

 

In der Unterrichtseinheit Koordination werden das Bewegungsgefühl u.a. durch Musik gefördert. Hier werden kampfkunstspezifische Bewegungsabfolgen erlernt und Kampfkunsttechniken verbessert. Durch diese Einheit wird die Gehirnleistung gesteigert und die Aufnahme- sowie Merkfähigkeit verbessert. Auch hier stehen motorische und kognitive Kompetenzen verbessert und stetig weiterentwickelt.


Das Pädagogisches Konzept hinter dem Samurai-Kids-Programm

 

Motivation gilt im Samurai-Kids-Programm als oberste Priorität.

 

Das pädagogische Konzept, das hinter dem Samurai-Kids-Programm steht, wurde von Toni Dietl und Nadine Joachim in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Marco Ennemoser, Professor an der Universität Gießen für pädagogische Psychologie, entwickelt. Das gesamte Konzept basiert auf Motivation. Basierend auf der Erfahrung der drei Experten entstand ein System mit Trainingskarten, Streifentests und Dan-Gürteln, welches durch klare Unterrichtsgliederung einen besseren Lernfortschritt erzeugt. Diese Lehrmethode ist inzwischen weltweit in vielen Dojos im Einsatz.

 

Statt den Fokus auf die Vermeidung von Fehlern zu setzen, werden im Samurai- Kids- Pprogramm individuelle Stärken gefördert. Damit baut sich das Selbstbewusstsein der Kinder auf, das Lernklima wird gefördert und die Lernfortschritte anerkannt und gelobt.

 

Es gibt im Samurai-Kids-Programm kein Notensystem und keine verletztende Kritik. Auf Verbesserungspotenziale werden stattdessen mit aufbauenden Worten hingewiesen.

 

Jede Schülerin und jeder Schüler des Samurai-Kids-Kampfkunstprogrammes erhält am Ende jeder Unterrichtsstunde einen positiven Eintrag in die Trainingskarte und Feedback in positiver Form. Damit verlassen die Kinder den Unterricht immer motiviert und in guter, selbstbewusster Stimmung.

 

Gürtel-Prüfungen gibt es lediglich in Form von Tests. Diese erfolgen in regelmäßigen Abständen um in keinen Lernschritten zum Erfolg zu kommen.

 

Anstatt klassische Gürtelprüfungen abzuschließen, werden im Samurai-Kids-Programm Gürtelverleihungen zelebriert. Der Gürtel ist somit die Belohnung

für das Engagement eines jeden Kindes.


Die Philosophie

„Es ist unser Ziel, die Kinder stark zu machen –

stark fürs Leben, mit Spaß und Freude am Lernen.“

„Kampfkunst als Lebensschule“ bedeutet, dass Lehrer den Kampfsport so

an die Kinder weitergeben, wie sie es in ihrer Ausbildung zum Trainer im

Samurai-Kids-Kampfkunstprogramm gelernt haben.

Für jeden kann der Kampfsport so zum Lebensweg werden – jeder kann selber

Lehrer und Ausbilder im Kampfsport werden. Der Kampfsport bereitet somit große

Chancen für junge Menschen und kann zu weit mehr werden als nur zum Hobby.

Zusammenarbeit mit der Polizei

Wie verhalte ich mich gegenüber Fremden? Was ist zu tun, wenn ich in einen handfesten Streit verwickelt bin? Oder was muss ich unternehmen, wenn ich als Kind bei einer Veranstaltung verloren gehe?

Die Polizei und das Samurai-Kids Programm gehen in Sachen Prävention, Schutz und Verständigung bei Jugendlichen und Kindern neue Wege.

Verhaltenspräventionsbeamte der Polizei, die regelmäßig an Schulen und Kindergärten wichtige Aufklärungsarbeit leisten, und das Kampfkunst Kollegium haben für Kinder und Jugendliche ein Lehrprogramm zur Steigerung der Zivilcourage und eigenen Sicherheit entwickelt, das im Sicherheitsteil des Unterrichts Anwendung findet.

Unsere Aufgabe heißt nicht „Ängste schüren ...“, sondern „Sicherheit vermitteln ...“.


Stark durch Motivation

Wir legen großen Wert auf ein System, das auf Motivation aufgebaut ist und auf einen klaren und verständlichen Unterrichtsaufbau. Dadurch erfahren die Kinder ein Gefühl der Stärke und Sicherheit, auch außerhalb des Karate-Unterrichts.

Wir vermeiden Worte wie: geht nicht, so nicht, schlecht, die das Vertrauen Ihres Kindes hemmen. Kinder bekommen im Alltag und in der Schule schon mehr als genug negatives Feedback. Wir wollen Kinder durch Lob stärken.

Unser Unterrichtsaufbau

Unser Unterricht setzt sich aus vier Schwerpunkten zusammen:

• Gesundheit

• Sicherheit/Werte

• Konzentration

• Koordination

 

Gesundheit (Fitness)

Der erste Teil des Unterrichts ist der Fitnessteil. Er fördert die Gesundheit und schult die motorische Basis. Je besser ein Mensch grundmotorisch ausgebildet ist, desto besser, sicherer und selbstbewusster kann er sich in seiner Umwelt bewegen. Auch abseits vom Sport.

Zudem wird die Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Beweglichkeit verbessert. Karatekinder sind fit und stark.

Verschiedene Übungen im Fitnessteil fördern, unterstützen und trainieren bestimmte Funktionen. So gehört beispielsweise der Purzelbaum zum natürlichen Bewegungsgut eines jeden Kindes und wird zur Rolle vorwärts und später eventuell zu weiteren Leistungsformen weiterentwickelt. Neben einer ausreichenden Stützkraft der Arme, der Streck- und Sprungkraft der Beine, sind eine gute Beweglichkeit der Wirbelsäule und eine entsprechende Dehnfähigkeit der Körperrückseite Voraussetzungen für die Rolle vorwärts.

Die Standwaage trainiert den Gleichgewichtssinn. Ziel des ersten Unterrichtsschwerpunktes ist es, ein ganzkörperliches

Training zu bieten, das den Kindern einen willkommenen Ausgleich verschafft, damit sie „abschalten“ und sich „abreagieren“ können.

 

So wird Ihr Kind spielerisch fit.

Sicherheit durch Selbstbewusstsein

 

Im zweiten Teil geht es um Selbstschutz und Selbstverteidigung. Nicht nur praktische Anwendungen sind Inhalt, sondern auch Präventivmaßnahmen werden geschult.

Wer Kampfkunst hört denkt erst einmal an asiatische Kampftechniken oder an stahlharte Fäuste, die Holz durchschlagen. Doch kaum einer denkt an ein Training zur Konfliktvermeidung.

Doch das ist genau der Schwerpunkt des Samurai-Kids Programmes.

Nach dem Aufwärmtraining lernen die Kinder und Jugendlichen ganz bewusst den Umgang mit Fremden sowie mit brenzligen Situationen und trainieren wie man darauf reagiert. Konflikte erkennen und ihnen auszuweichen ist das Ziel der Übung.

Immer wieder werden Situationen durchgespielt „Was ist wenn ...“.

Danach folgt ein praktischer Teil: wie kann ich beispielsweise einem, der mich schubst aus dem Weg gehen, wie befreie ich mich aus dem Schwitzkasten. Das gibt den Kindern Sicherheit und stärkt das Selbstbewusstsein auch mit schwierigen Situationen umgehen zu können.

Dazu kommt das „Nein-Sagen“ üben. Wer es laut und deutlich artikulieren kann, wird vom Gegner ernst genommen. Nur im äußersten Notfall ist für einen Kampfsportler eine körperliche Verteidigung erlaubt.

Ziel des Sicherheitsteils ist es, Sicherheit und Selbstschutz durch Selbstbewusstsein zu erreichen, nicht in die Opferrolle zu kommen,

und Befreiungsgriffe, Abwehrtechniken, Verhaltens- und Reaktionsmuster durch ständige Wiederholungen zu erlernen, zu verinnerlichen und zu automatisieren.

 

So wird Ihr Kind stark in seiner Umwelt.

Konzentration

Der dritte Teil des Unterrichts, die Partnerübungen, verbessert die Konzentration.

Draufschlagen kann jeder, kontrollieren muss gelernt sein. Kontrollierte Kampftechniken werden erst risikofrei ann Hütchen geübt.

Die Kinder lernen spielerisch sich auf das Ziel zu konzentrieren und die Techniken zu kontrollieren, ein Gefühl für Distanz und

Trefferfläche aufzubauen und die eigene Schlagkraft richtig einzuschätzen.

Für die Stärke der Technik wird später an den Pratzen (Schlagpolster) trainiert. Gezielt werden Techniken zur Verteidigung

am Polster geübt, bis Körperbeherrschung und Kraft richtig eingesetzt werden können.

Techniken am Partner auszuführen erfordert geistige Reife, Rücksichtnahme und Empathie.

Erst wenn die Technik gut beherrscht wird, führen die Kinder sie zusammen mit einem Partner aus.

Ziel der Konzentrationsübungen ist es, dass die Techniken durch Wiederholung verinnerlicht werden. Das ermöglicht ein richtiges Reagieren und Anwenden.

 

So steigert sich nachweislich die Konzentration Ihres Kindes.

Koordination

Der letzte Unterrichtsabschnitt sind die Technikblöcke. Sie ist eine der ältesten Übungsform in den Kampfkünsten. Alte Meister entwickelten Technikkombinationen, die einen Kampf simulieren und gleichzeitig absolute Perfektion verlangen. Wir kombinieren dabei die alte Tradition mit moderner Musik.

Im Rhythmus der Musik lernen die Kinder die Feinheiten der Techniken weiter zu vertiefen.

Da die Techniken immer auf beiden Seiten gemacht werden, also links wie rechts, schulen die Kinder ihre beiden Gehirnhälften gleichermaßen.

Dies führt zu einer Steigerung der Gehirnleistung und damit zur Verbesserung der Aufnahme- und Merkfähigkeit für Schule und Leben.

 

So verbessert sich auf spielerische Art und Weise die Koordinationsfähigkeit Ihres Kindes.

Qualifizierte Lehrerausbildung

Motivation als Lehrmethode

 

Toni Dietl und Nadine Joachim haben in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Marco Ennemoser ein auf Motivation aufgebautes System entwickelt.

Marco Ennemoser ist Professor an der Universität Gießen und hat die Professur für pädagogische Psychologie mit dem Schwerpunkt Schulische Prävention und Evaluation inne. Sein Spezialgebiet sind Lernprogramme für Kinder. Er selber ist begeisterter Kampfkünstler und besitzt den 4. Dan.

Schon früh erkannten die Drei, dass man mit systematischen Lernprogrammen deutlich bessere Erfolge und Fortschritte erzeugt als mit herkömmlichen Trainingsformen. Sie formten maßgeblich dieses einmalige Lernprogramm. Besonderen Wert legen sie auf ein auf Motivation aufgebautes System, wie Trainingskarten, Streifentest und Gürtel. Die dadurch entstehenden Motivation und die klare Gliederung des Unterrichts sorgen für besseren Lernfortschritt.

Diese Motivationsbezogene Lehrmethode wird mittlerweile weltweit in vielen Dojos erfolgreich eingesetzt.

Samurai-Kids bedeutet:

• Auf Kinder und Jugendliche abgestimmtes Training.

• Unterricht nach der positiven, motivierenden Unterrichtsmethode.

• Altersgerechtes Training durch Stufenunterricht.

• Unterrichts und Lehrmethoden nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

• Ausgebildete und zertifizierte Kampfkunstlehrer.

  Kampfsport unterstützt das Bewegungsbedürfnis von Kindern und Jugendlichen.

  Sie können Aggressionen abbauen. Lernen Regeln zu akzeptieren und erfahren einen  

  solidarischen Umgang.

 

Ihr Kind profitiert von:

 

• Steigerung der Fitness und der Gesundheit

• Umgang und Verhalten in Gefahrensituationen

• Gewinnen an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

• Vergrößerung des Verantwortungsbewusstsein

• mehr Disziplin und Vertrauen.

 

Bereits nach kurzer Zeit werden Sie feststellen, wie sich die Konzentration und die Selbstsicherheit Ihres Kindes gemeinsam mit der Körperspannung und der Gesundheit entwickeln.

 

Es ist unser Ziel, die Kinder stark zu machen – stark fürs Leben, mit Spaß und Freude am Lernen.


Kampfkunst Kollegium

 

Dan-Grade
Anmeldung, Infos

Samurai Kids

Shop & ServiceCenter



Kampfkunst Kollegium GmbH & Co. KG          Bankverbindung:  IBAN DE47 1005 0000 0190 1081 50

Sitz: Friedrichshafen                                         Sparkasse Berlin  BIC    BELADEBEXXX

Amtsgericht: - Registergericht: Ulm                  Persönlich haftende Gesellschafterin:

HRA 725600                                                     Kampfkunst Kollegium Verwaltungs- GmbH

                                                                          Amtsgericht-Registergericht Ulm – HRB 735952

                                                                          Geschäftsführer: Dr. Antonius Dietl

Telefon:

kostenfrei   0800 130 140 5

 

E-Mail:         

info@kampfkunstkollegium.com 

 

Das Kampfkunst Kollegium ist eine zertifizierte Bildungseinrichtung