Jeder Kampfkunst-Profi hat seine eigene Story

 

Es gibt unterschiedliche Gründe, die verschiedensten Wege Kampfkunst-Profi zu werden und auch ganz unterschiedliche Erfolgsgeschichten. Manche gehen vorsichtig vor, andere mit Risiko. Einige haben unglaublichen Erfolg, andere scheitern.
Was wir alle gemeinsam haben, ist dass wir Kampfkünstler sind, die den Mut hatten uns in einer engen Nische als Profi zu engagieren. Und jede(r) von uns hat seine/ihre Geschichte, die wir respektieren sollten.

 

 

Als ich beschloss Profi zu werden, war ich einer der ganz wenigen Kampfsportler, die überhaupt diese Möglichkeit in Betracht zogen. Fitness-Trainer und Fitness-Studios gab es genug. Ich bewunderte sie, sah aber auch ein enormes Risiko darin ähnliches im Kampfsportbereich zu wagen – ein Risiko das ich eingehen wollte.

Irgendwann gab es dann diesen „point of no return“ in meinem in meinem Leben, der alle Bedenken über Bord warf und mir plötzlich Sicherheit gab, dass ich es schaffen würde – egal wie. Egal welche Hürden auch kommen würden.

 

Ich hatte einen Entschluss gefasst und von diesem war ich nicht mehr abzubringen.

 

Es gibt allerdings auch Kampfkünstler unter uns, die nicht solch einen „point of no return“ erlebten, sondern aus der Not heraus Profi wurden.

Die eben keine Festanstellung nach Studium oder Ausbildung fanden oder die einfach in Ihrem Job die Schnauze voll hatten oder einfach ohne Job und ohne Geld dastanden.

 

Andere planen seit Jahren, können sich vorstellen Kampfsport-Profi zu sein, haben aber zu viel Angst, zu scheitern und/oder haben eine Verantwortung als Partner, Vater/Mutter.

 

Andere planen seit Jahren,

können sich vorstellen 

Kampfsport-Profi zu sein, 

haben aber zu viel Angst, 

zu scheitern

 


 

Jeder von uns hat seine Story, wie er den Mut fasste, alle Bedenken über Bord warf und den Berg in Richtung Kampfkunst-Profi bestieg. Jeder von uns hat andere Aspekte, einen anderen Startpunkt, andere Visionen und andere Verpflichtungen. Wir sind nicht gleich, haben nicht dieselben Voraussetzungen und nicht das identische Wissen.

 

Einige von uns müssen wahnsinnig für ihr Glück kämpfen, anderen scheint es zu zufallen (eigentlich grundsätzlich nur den anderen).

 

Viele stellen in den ersten Monaten fest, dass sie für die Profi-Tätigkeit geboren sind. Andere merken, sie sind in einer Festanstellung glücklicher. Einige sind beispiellos erfolgreich, andere geben irgendwann enttäuscht auf.
Manche müssen unheimlich viel Zeit investieren, um sich in die unterschiedlichen Anforderungen einzuarbeiten, anderen fliegt es nur so zu.

Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: Erfolg als Kampfkunst-Profi

Natürlich inspirieren uns andere Kampfkunst-Profis, erfolgreiche Profis. Wir schauen bei ihnen ab, lernen von ihnen. Und die Neulinge, die noch nicht so weit sind wie wir, bestärken uns in dem was wir tun. Jedes Treffen, jeder Austausch zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dass das worin ich so unglaublich viel Energie investiere, das ist, was mich erfüllt.

 

 

Es gibt es auch Gegenstimmen. Und über die ärgere ich mich zugegebenermaßen sehr. Nein, nicht dass ich Kritik nicht vertragen kann. Ernstgemeinte Kritik überdenke ich gerne, denn nur so kann ich mich als Sensei verbessern und lernen. Was mich ärgert sind die Stimmen, die sagen, dass das was ich berichte, wie Du eine Kampfkunstschule startest nicht funktioniert. Dabei gibt es inzwischen mehr als genug Erfolgsbeweise. 

 

Es gibt da aber etwas, das mich ärgert

Und zwar, wenn Amateure sich herablassend über Kampfkunst-Profis äußern, unsere ernsten Absichten in Frage stellen, Geld und Kampfkunst für unvereinbar halten.

Natürlich will ich nicht alles schönreden, das Leben als Kampfkunst-Profi hat nun mal Höhen und Tiefen, es läuft nicht immer alles super und ganz oft auch nicht so wie wir uns es vorgestellt haben.

 

Dennoch ist es sehr erfüllend seinen Traum zu leben

 

– bedenke: Du hast nie frei, Tag ein Tag aus bist Du bei der Sache

– doch bedenke auch - Du musst nie arbeiten!

 

 

Lasst uns zusammenarbeiten

 

Denn nur so können wir etwas bewegen, können andere Kampfkünstler ermutigen und unterstützen, können ihnen zeigen was es heißt Kampfkunst-Profi zu sein.